Filmografie - alle seine Spielfilme in chronologischer Reihenfolge

1. LOVE ME TENDER (20th Century Fox) 1956

mit Debra Paget, Richard Egan, Robert Middleton, William Campbell und Neville Brand
Regie: Robert D. Webb

Deutscher Titel: Pulverdampf Und Heiße Lieder
 
Handlung:
Lieutenant Vance Reno (Richard Egan), zwei seiner jüngeren Brüder und weitere Mitglieder einer Kavallerietruppe der Konföderierten dringen während des amerikanischen Bürgerkriegs in die feindlichen Linien ein und bringen Lohngelder der Yankee-Armee an sich. Zu ihrer Truppe zurückgekehrt erfahren sie, dass der Krieg bereits zu Ende ist. Sie teilen sich das Geld und kehren nach Hause zurück. Das Familientreffen bringt für Vance eine herbe Enttäuschung; er war bereits vor zwei Jahren als tot erklärt worden und seine Braut hat inzwischen seinen jüngsten Bruder Clint (Elvis Presley) geheiratet. Es kommt zu Konflikten und Missverständnissen wegen der geraubten Lohngelder, in deren Verlauf die Brüder Reno verhaftet und wieder befreit werden. Bei einem Schusswechsel wird Clint, der seinen Bruder Vance verteidigt, tödlich verwundet.
 
Elvis' erster Film, mit großem Erfolg beim Publikum, jedoch nicht bei den Kritikern.
 
Songs:
Love me Tender; Let Me; Poor Boy; We're Gonna Move.
 
 

2. LOVING YOU (Paramount) 1957

mit Lisbeth Scott, Wendell Corey, Dolores Hart, James Gleason
und Ralph Dumke
Regie: Hal Kanter

Deutscher Titel: Gold Aus Heißer Kehle
 
Handlung:
Der junge Lastwagenfahrer Deke Rivers (Elvis Presley) wird bei einer öffentlichen Veranstaltung als Sänger entdeckt und von der Presseagentin Glenda Markle (Lizabeth Scott) für eine Band unter Vertrag genommen. Sein Erfolg wird von Auftritt zu Auftritt größer, doch privat muss er sich zwischen der Presseagentin, der er seinen Erfolg verdankt, und der Sängerin der Band, Susan Jessup (Dolores Hart), der seine Zuneigung gehört, entscheiden.
 
Elvis' erster Farbfilm und zum ersten Mal zeigt Elvis seine pechschwarzen Haare auf der Leinwand.
Bemerkenswert die Szenen mit der Band, die den Stil seiner frühen Bühnendarstellung wiedergeben: Hier treten auch seine langjährigen musikalischen Begleiter Scotty Moore (Gitarre) und Bill Black (Bass) auf.
 
Songs:
(Let Me Be Your) Teddy Bear; Got A Lot O' Livin' To Do; Loving You; Lonesome Cowboy; Hot Dog; Mean Woman Blues; (Let's Have A) Party.
 
 

3. JAILHOUSE ROCK (MGM) 1957

mit Judy Tyler, Dean Jones, Jennifer Holden, Mickey Shaugnessy
und Vaughn Taylor
Regie: Richard Thorpe

Deutscher Titel: Rhythmus Hinter Gittern
 
Handlung:
Der temperamentvolle Lastwagenfahrer Vince Everett (Elvis Presley) wird in einer Bar, in der er sich einen Drink genehmigen wollte, in einen Streit mit einem Fremden verwickelt, der dabei mit dem Kopf gegen eine Wand prallt und den Tod findet. Vince wird wegen Totschlags verurteilt. Sein Zellengenosse ist Hunk Houghton (Mickey Shaughnessy), ein früherer Cowboyschnulzensänger, der das Gesangstalent des jungen Vince erkennt und mit ihm einen Vertrag über ihr späteres Geschäftsverhältnis abschließt.
Nach seiner Entlassung versucht Vince sich als Sänger, doch niemand scheint Interesse an ihm zu haben. Erst mit Hilfe der jungen Werbeassistentin Peggy van Alden (Judy Tyler), mit der zusammen er eine eigene Plattenvertriebsfirma gründet, gelingt ihm der Erfolg. Doch Vince ist seit seinen Gefängnistagen ein gefühlskalter Zyniker gworden, der die Zuneigung Peggys zurückweist und sich nur für Ruhm und Geld zu interessieren scheint. Er beginnt sich erst zu ändern, als er bei einer Auseinandersetzung mit Hank, der auf seine Rechte aus dem im Gefängnis geschlossenen Vertrag pocht, gefährlich am Kehlkopf verletzt wird und seine weitere Karriere gefährdet scheint.
 
Besonders durch diesen Film entstand der Eindruck, Elvis Presley imitiere James Dean. Elvis sagte dazu: "Ich möchte niemanden kopieren. Ich habe James Dean sehr bewundert. Ihn und Marlon Brando und noch einige mehr, die ich jetzt aufführen könnte. Aber ich werde nicht versuchen, irgend jemanden zu kopieren. Ich versuche, mich selbst darzustellen, mit meinem eigenen Namen und meinem eigenen Darstellungsstil."
 
Songs:
Jailhouse Rock; Treat Me Nice; Young And Beautyful; I Wanna Be Free; Don't Leave Me Now; Baby, I Don't Care; One More Day.
 
 

4. KING CREOLE (Paramount) 1958

mit Carolyn Jones, Dolores Hart, Dean Jagger, Liliane Montevecchi
und Walter Matthau
Regie: Michael Curtiz

Deutscher Titel: Mein Leben Ist Der Rhythmus
 
Handlung:
Da sein Vater häufig arbeitslos ist, muß Danny Fisher (Elvis Presley) als Aushilfe in dem Nachtlokal "Blue Shade" arbeiten. Er lernt Ronnie kennen, die Freundin des Barbesitzers und Geschäftemachers Maxie Fields. Nachdem ihm von seinem Schulleiter eröffnet wird, daß er aufgrund seines Betragens das Abschlußexamen der High School nicht bestehen wird, schließt sich Danny einer Jugendbande an, deren Anführer Shark er im Zweikampf besiegt hat.
Im Nachtlokal "King Creole" erhält er schließlich die Chance, als Sänger aufzutreten; es gelingt ihm, das Lokal Abend um Abend mit Publikum zu füllen. Maxie Fields versucht nun, Danny in sein Lokal zu ziehen, wobei er sogar seine Freundin Ronnie als Lockmittel einzusetzen versucht. Diese jedoch warnt Danny davor, sich in die gleiche Abhängigkeit zu begeben wie sie selbst.
Danny lehnt ab, sieht sich von Maxie in Intrigen verwickelt und muß sich schließlich zum Kampf mit Shark und Maxie stellen, die er beide besiegt. Ronnie bringt den ebenfalls angeschlagenen Danny in ein Versteck und pflegt ihn gesund. Als Maxie ihr Versteck findet, tötet er Ronnie. Bevor er auch Danny töten kann, wird er von einem seiner eigenen Leute erschossen.
 
Ein Elvis-Film, der musikalisch und filmisch auch den Ansprüchen der Kritik standhielt. Die Armee hatte Elvis' Einberufung um zwei Monate aufgeschoben, damit dieser Film fertiggestellt werden konnte. Die Regie führte der durch Filme wie "Casablanca" bekannte Regisseur Michael Curtiz. Elvis sagte: "Jetzt weiß ich endlich was ein Regisseur ist!"
 
Songs:
King Creole; As Long As I Have You; Hard Headed Woman; Trouble; Dixieland Rock; Don't Ask Me Why; Lover Doll; Crawfish; Young Dreams; Steadfast, Loyal and True; New Orleans;
Turtles, Berries and Gumbo; Banana.
 
 

5. G.I. BLUES (Paramount) 1960

mit Juliet Prowse, James Douglas
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Café Europa
 
Handlung:
Tulsa McLean (Elvis Presley) und zwei weitere in Deutschland stationierte Angehörige der US-Armee bilden in ihrer Freizeit eine Band und hoffen, nach ihrer Entlassung mit dem ersparten Geld einen kleinen Nachtclub in ihrer Heimat eröffnen zu können. Durch eine Wette, bei der es um dreihundert Dollar für die drei Musiker geht, kommt Tulsa mit der scheinbar kühlen Cabaret-Tänzerin Lili (Juliet Prowse) zusammen und gewinnt nach einiger Zeit ihre Liebe. Es kommt zu einem Eklat, nachdem die Tänzerin von der Wette erfährt, doch es folgt die Versöhnung mit rot-weiß-blauem Finale.
 
Der erste Film nach Elvis' Armeezeit, der sich thematisch prompt darauf bezog und einen Elvis vorstellte, dessen modifizierte Frisur und neue Songs verrieten, dass er durch die Schule der Armee (und die seines Managers Tom Parker) gegangen und nicht mehr der gleiche war, der 1958 in Khaki gekleidet wurde.
 
Songs:
G.I. Blues; What's She Really Like?; Doin' The Best I Can; Blue Suede Shoes; Frankfurt Special; Shoppin' Around; Tonight Is So Right For Love; Wooden Heart; Pocketful Of Rainbows; Big Boots; Didya Ever?
 
 

6. FLAMING STAR (20th Century Fox) 1960

mit Barbara Eden, Dolores Del Rio, Steve Forrest
und John McIntire
Regie: Don Siegel

Deutscher Titel: Flammender Stern
 
Handlung:
Elvis spielt die Rolle des Halbbluts Pacer, der Sohn einer Kiowa und eines weißen Siedlers, der mitten in die Fronten der Auseinandersetzung zwischen den Weißen und den Indianern gerät. Seine beiden Eltern werden im Verlauf dieser Auseinandersetzungen getötet. Pacer wird zwischen den Fronten hin- und hergerissen, bis er schwer verwundet und dem Tode nahe in die Berge reitet, um dort dem "flammenden Todesstern" der Kiowas zu begegnen.
 
Ein sehr ernsthafter Film, dessen Hauptrolle zuerst von Marlon Brando übernommen werden sollte. Die Kritik war voll des Lobes, aber der für Manager Parker so wichtige - bereits gewohnte - finanzielle Erfolg blieb aus.
 
Songs:
Flaming Star; Cane And A high Starched Collar.
 
 

7. WILD IN THE COUNTRY (20th Century Fox) 1961

mit Hope Lange, Tuesday Weld, Millie Perkins, Rafer Johnson
und John Ireland
Regie: Philip Dunne

Deutscher Titel: Lied Des Rebellen
 
Handlung:
Elvis spielt den jungen Rebellen Glenn Tyler. Nach einer Auseinandersetzung mit seinem betrunkenen Bruder, bei dem dieser schwer verletzt wurde, wendet sich sein Vater von ihm ab. Glenn wird durch Gerichtsbeschluss der Obhut seines Onkels übergeben. Das anfängliche berufliche Interesse der Psychologin Irene Sperry an Glenn wandelt sich in echte Liebe, aber durch die Konventionen der Kleinstadt und weiteren Auseinandersetzungen zieht er sich immer wieder den Unmut der Kleinstadtbewohner zu, bis durch eine neue Zeugenaussage seine Unschuld am Tod seines Kontrahenten bewiesen wird. Auf Empfehlung von Irene - der dies sichtlich schwer fällt - reist Glenn ab um ein College zu besuchen, nachdem er einen ersten Erfolg mit einem schriftstellerischen Versuch für sich verbuchen konnte.
 
Wieder stellt Elvis sein schauspielerisches Talent unter Beweis. Der Film gewinnt durch seine Darstellung an Substanz, obwohl das Drehbuch der Originalvorlage nicht gerecht wird.
 
Songs:
I Slipped, I Stumbled, I Fell; In My Way; Wild in the Country; Husky Dusky Day; Lonely Man (fehlt in Endfassung)
 
 

8. BLUE HAWAII (Paramount) 1961

mit Joan Blackman, Roland Winters, John Archer, Angela Lansbury
und Nancy Walters
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Blaues Hawaii
 
Handlung:
Nach zweijährigem Armeedienst kehrt Chad Gates (Elvis Presley), der Erbe einer Ananasplantage, nach Honolulu zurück. Nach Ansicht seiner Familie soll er die Plantage übernehmen und standesgemäß heiraten. Doch er will selbst etwas erreichen und zieht eine Arbeit als Fremdenführer für ein Reisebüro vor, bei dem auch die mit ihm befreundete junge Hawaiianerin Maile (Joan Blackman) beschäftigt ist. Schließlich hat er mit seinen Ideen Erfolg und eröffnet mit Maile zusammen ein Reisebüro.
 
Elvis' kommerziell erfolgreichster Film. Hier stimmte tatsächlich alles: Die hawaiianische Kulisse, ein toller Soundtrack, schöne Co-Stars und jede Menge Elvis!
 
Songs:
Blue Hawaii; Almost Always True; Aloha Oe; No More; Can't Help Falling In Love; Rock-a-Hula Baby; Moonlight Swim; Ku-u-i-po; Ito Eats; Slicin' Sand; Hawaiian Sunset; Beach Boy Blues; Island Of Love; Hawaiian Wedding Song; Steppin' Out Of Line (fehlt in Endfassung).
 
 

9. FOLLOW THAT DREAM (United Artists) 1962

mit Anne Helm, Joanna Moore, Jack Kruschen, Arthur O'Connel und Simon Oakland
Regie: Gordon Douglas

Deutscher Titel: Ein Sommer In Florida
 
Handlung:
Elvis Presley spielt hier Toby Kwimper, den Sohn eines querköpfigen, sympathischen Siedlers, der vier weitere Kinder ohne behördliche Zustimmung adoptiert hat. Nicht nur Gangster stören den Frieden der Siedler, der von Toby wiederhergestellt wird, auch die Behörden mischen sich beharrlich in ihre Angelegenheiten, bis durch eine Gerichtsverhandlung alles zugunsten der Familie Kwimper geklärt wird.
 
In "Follow That Dream" zeigt Elvis sein komödiantisches Talent und überzeugt durch seinen unkomplizierten Auftritt.
 
Songs:
Follow That Dream; Angel; What A Wonderful Life; I'm Not The Marrying Kind; Sound Advice.
 
 

10. KID GALAHAD (United Artists) 1962

mit Gig Young, Lola Albright, Joan Blackman, Ned Glass und Charles Bronson
Regie: Phil Karlson

Deutscher Titel: Harte Fäuste, heiße Liebe
 
Handlung:
Der soeben aus der Armee zurückgekehrte Walter Gulick (Elvis Presley) wird zunächst Trainingspartner in einem Boxkämpferlager, dann selbst zum Berufsboxer. Sein Promoter Will Grogan (Gig Young) wird von Gangstern erpreßt, die einen anderen Boxer favorisieren und den Kampf turken wollen. Walter besiegt die Gangster, gewinnt gegen seinen Boxgegner und schließlich Rose Grogan (Joan Blackman), die Schwester seines Promoters, für sich.
 
Remake eines Michael-Curtiz-Films aus dem Jahr 1937. Am Ende des Jahres 1962 stand dieser Film laut "Billboard" an der 37. Stelle der besten Filme. Bemerkenswert ist auf jeden Fall die starke Besetzung und die ausführliche Vorbereitung, die Elvis in Form von einigen Unterrichtsstunden im Boxen absolvierte.
 
Songs:
King Of The Whole Wide World; This Is Living; Riding The Rainbow; Home ls Where the Heart Is; I Got Lucky; A Whistling Tune.
 
 

11. GIRLS! GIRLS! GIRLS! (Paramount) 1962

mit Stella Stevens, Laurel Goodwin, Jeremy Slate, Guy Lee
und Benson Fong
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Girls! Girls! Girls!
 
Handlung:
Ross Carpenter (Elvis) arbeitet nach dem Tod seines Vaters als Fischer und Kapitän für angelwillige Touristen vor Hawaii als er in finanzielle Nöte kommt und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Durch Zufall lernt er Laurel Dodge (Laurel Goodwin) kennen und erfährt erst sehr viel später, dass sie eine Tochter aus reichem Hause ist. Nachdem er sich endgültig von der Nachtclubsängerin Robin getrennt hat, ist er frei für Laurel. Nach einigen Irrungen gibt es natürlich zwischen den beiden ein schönes Happy-End.
 
Ein Film, der das Muster für eine ganze Anzahl von weiteren Elvis-Filmen lieferte. Hawaii ist natürlich die Location für einen Elvis-Film, und die Songs passen wunderbar in die exotische Umgebung. Das Publikum ging mit und kaufte auch fleißig das Soundtrack-Album.
 
Songs:
Girls! Girls! Girls!; I Don't Wanna Be Tied; We'll Be Together; A Boy Like Me, A Girl Like You; Earth Boy; Return To Sender; Because Of Love; Thanks To The Rolling Sea; Song Of The Shrimp; The Walls Have Ears; We're Coming In Loaded; Dainty Little Moonbeams.
Nicht im Film: Mama; Where Do You Come From; I Don't Want To (im Trailer)
 
 
 
 

12. IT HAPPENED AT THE WORLD`S FAIR (MGM) 1963

mit Yvonne Craig, Joan O'Brian, Vicky Tiu
und Gary Lockwood
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Ob Blond, Ob Braun
 
Handlung:
Elvis spielt den Piloten Mike Edwards, der durch einen Unfall arbeitslos geworden ist und nun auf der Suche nach einem Job zur Weltausstellung nach Seattle kommt. Dort lernt er durch die kleine Sue-Lin, die ihm als Babysitter anvertraut wurde, die Krankenschwester Diane Warren (Joan O'Brian) kennen und verliebt sich in sie. Nach einigen Hindernissen können die beiden jedoch gemeinsam in die Zukunft blicken.
 
Ein Elvis-Musical mit seinen bekannten Warenzeichen: nette Mädchen, Lachen, Lieder, Kämpfe und Verwicklungen, dazu eine exotische Kulisse: diesmal die Weltausstellung. In diesem Film hat Kurt Russell seinen legendären Auftritt, als er Mike Edwards für einen Lohn von 10$ vor das Schienbein tritt und ihm so die Therapie bei der pflichtbewußten Krankenschwester ermöglicht.
 
Songs:
I'm Falling In Love Tonight; Relax; How Would You Like To Be; Beyond The Bend; One Broken Heart For Sale; Cotton Candy Land; A World Of Our Own; Take Me To The Fair; They Remind Me Too Much Of You; Happy Ending.
 
 

13. FUN IN ACAPULCO (Paramount) 1963

mit Ursula Andress, Elsa Cardenas und Paul Lukas
Regie: Richard Thorpe

Deutscher Titel: Acapulco
 
Handlung:
Den früheren Trapezkünstler Mike Windgren (Elvis Presley) hat es in das mondäne Acapulco verschlagen. Tagsüber vertritt er einen Bademeister, abends tritt er als Sänger in einem Luxushotel auf. Ein Eifersuchtsdrama konfrontiert ihn mit seiner Vergangenheit: Bei einem von ihm verschuldeten Trapezunfall war sein Partner schwer verletzt worden, und er selbst hat seither Angst vor schwindelnden Höhen. Durch einen Sprung ins Meer von einer 45 Meter hohen Klippe bezwingt er die Angst - und gewinnt sein Mädchen, Ursula Andress, in der Rolle der Margerita Dauphin.
 
Diesmal ist Mexiko Schauplatz der Handlung. Leider blieb es Elvis versagt, die wunderschöne Landschaft des mittelamerikanischen Landes kennenzulernen, denn sein Manager verhinderte den Auslandsaufenthalt.
 
Songs:
Fun in Acapulco; Vino, Dinero Y Amor; Mexico; El Toro; Marguerita; The Bullfighter Was A Lady; No Room To Rhumba In A Sports Car; I Think I'm Gonna Like It Here; Bossa Nova Baby; You Can't Say No In Acapulco; Guadalajara.
 
 

14. KISSIN` COUSINS (MGM) 1964

mit Arthur O'Connell, Glenda Farrell, Jack Albertson, Pam Austin,
Cynthia Pepper und Yvonne Craig
Regie: Gene Nelson

Deutscher Titel: Die Wilden Weiber Von Tennessee
 
Handlung:
Elvis spielt sowohl den dunkelhaarigen Luftwaffenangehörigen Josh Morgan, der im Armeeauftrag einen Familienclan von Hinterwäldlern ("Hillbillies") in Tennessee überreden soll, ihr in den Bergen gelegenes Land an die Regierung zu verkaufen, um den Bau einer Raketenbasis an dieser Stelle zu ermöglichen, als auch einen - blonden Jodie Tatum, einen Neffen von "Pappy Tatum", dem Boss der Hillbilly-Familie. Beide erreichen ihr Ziel: Das Land wird an die Air Force verkauft, Josh liebt Tatums Tochter Azalea (Yvonne Craig) und Jodie kann das Herz von Joshs Kollegin Midge Riley gewinnen.
 
Songs:
Kissin' Cousins (No. 2 - nur im Vorspann); Smoky Mountain Boy; There's Gold In The Mountains; One Boy, Two Little Girls; Catchin' On Fast; Tender Feeling; Barefoot Ballad; Once Is Enough; Kissin' Cousins.
 
 

15. VIVA LAS VEGAS (MGM) 1964

mit Ann-Margret, William Demarest, Nicky Blair
und Cesare Danova
Regie: George Sidney

Deutscher Titel: Tolle Nächte In Las Vegas
 
Handlung:
Der Rennfahrer Lucky Jackson (Elvis Presley) will nicht mehr nur kleine Rennen, sondern den Grand Prix in Las Vegas gewinnen. Dazwischen stehen zunächst sein Konkurrent Elmo Manicini (Cesare Danova), der ein begüteter italienischer Graf ist, die hübsche junge Schwimmlehrerin Rusty Martin (Ann-Margret), die ihn lieber heiraten als Rennen fahren sehen will und das nötige Kleingeld - doch Lucky gewinnt das Rennen und - wen wundert's - Rusty.
 
Dieser Film ist sicherlich etwas ganz Besonderes, denn Elvis und Ann-Margret spielen so intensiv, dass selbst auf der Leinwand die Funken nur so sprühen. Die Gesangsnummern sind erstklassig und die Tanzszenen suchen ihresgleichen.
 
Songs:
Viva Las Vegas; Yellow Rose Of Texas / The Eyes Of Texas; The Lady Loves Me (Duett mit Ann-Margret); C'mon Everybody; Today, Tomorrow And Forever; What'd I Say; Santa Lucia; If You Think I Don't Need You; I Need Somebody To Lean On.
Ann-Margret: My Rival (US-Fassung); Appreciation.
Nicht im Film: Do The Vega; You're The Boss (Duett mit Ann-Margret)
 
 

16. ROUSTABOUT (Paramount) 1964

mit Joan Freeman, Leif Erickson, Pat Buttram, Sue Ann Langdon
und Barbara Stanwyck
Regie: John Rich

Deutscher Titel: König Der Heißen Rhythmen
 
Handlung:
Charlie Rogers (Elvis Presley) singt allabendlich als Alleinunterhalter in "Mother's Tea House", einem Studentenlokal. Er bringt in seinen Versen auch Anspielungen auf sein Publikum unter, die ihm eines Tages eine handfeste Schlägerei einbringen. Er setzt sich auf sein Motorrad und braust davon. Unterwegs drängt ihn ein Jeep von der Straße. In dem Jeep sitzen Cathy Lean (Joan Freeman), ihr wachsamer und eifersüchtiger Vater sowie die Besitzerin eines Rummelplatz-Uunternehmers Maggie Morgan (Barbara Stanwyck). Charlie wird von Cathy verbunden und von Maggie als Handlanger (Roustabout) auf dem Jahrmarkt eingestellt. Der Rummelplatz, der kurz vor dem Bankrott steht, blüht erneut auf als Charly zu singen beginnt. Nach einer Schlägerei und falschen Beschuldigungen verlässt Charly das Unternehmen wieder und es droht den Gläubigern zum Opfer zu fallen - doch Cathy holt ihn für sich und den Rummelplatz zurück.
 
Hier konnte Parker bestimmt sein Fachwissen einbringen und fühlte sich am Set auch sicherlich wie zuhause.
 
Songs:
Roustabout; Poison Ivy League; Wheels On My Heels; lt's A Wonderful World; It's Carnival Time; Carny Town; One Track Heart; Hard Knocks; Little Egypt; Big Love, Big Heartache; There's A Brand New Day On The Horizon.
 
 

17. GIRL HAPPY (MGM) 1965

mit Shelley Fabares, Gary Crosby, Nita Talbot, Joby Baker, Mary Ann Mobley, Harold J. Stone und Chris Noel
Regie: Boris Sagal

Deutscher Titel: Kurven-Lilly
 
Handlung:
Rusty Wells leitet eine Combo, die mit Erfolg in einem Nachtclub spielt. Als die Tochter Valerie (Shelley Fabares) des Nachtklubbesitzers ihre Osterferien in Fort Lauderdale in Florida verbringt, schickt dieser Rusty und seine Combo nach, um dort heimlich auf seine Tochter aufzupassen.
Rusty passt gut auf, bis sich die beiden verlieben und die letzte Nummer des Musicals zusammen singen.
 
Kurios: Elvis in Frauenkleidern im Gefängnis...!
 
Songs:
Girl Happy; Spring Fever; Fort Lauderdale Chamber Of Commerce; Startin' Today; Wolf Call; Do Not Disturb; Cross My Heart And Hope To Die; She's The Meanest Girl In Town; Do The Clam; Puppet On A String; I've Got To Find My Baby.
 
 

18. TICKLE ME (Allied Artists) 1965

mit Jocelyne Lane, Julie Adams, Edward Faulkner
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Cowboy-Melodie
 
Handlung:
Der singende Rodeo-Reiter Lonnie Beale (Elvis Presley), die Besitzerin einer Schönheitsfarm Vera Radford (Julie Adams), die junge Gymnastiklehrerin Pam Merritt (Jocelyne Lane), ein Goldschatz in einer verlassenen Stadt, ein korrupter Sheriff und seine Bande - Lonnie findet das Gold und gewinnt Pam zur Frau.
 
Songs:
Long Lonely Highway; It Feels So Right; (Such An) Easy Question; Dirty, Dirty Feeling; Put The Blame On Me; I'm Yours; Night Rider; I Feel That I've Known You Forever; Slowly But Surely.
 
 

19. HARUM SCARUM (HAREM HOLIDAY) (MGM) 1965

mit Fran Jeffries, Michael Ansara, Jay Novello, Mary Ann Mobley
und Philip Reed
Regie: Gene Nelson

Deutscher Titel: Verschollen Im Harem
 
Handlung:
Elvis spielt den amerikanischen Film- und Plattenstar Johnny Tyronne, der während einer Tournee im Nahen Osten entführt wird, da man sich seine Fähigkeiten als Karatekämpfer zunutze machen will. Er rettet den König des Landes vor einem Attentat, befreit ihn von den korrupten Gefolgschaften und erhält dafür die Hand seiner Tochter Prinzessin Shalimar, die vorher außerhalb des Palastes kennen und lieben gelernt hatte.
 
Sam Katzman, anerkannter "König der Quickies" in Hollywood, drehte diesen Film innerhalb von 18 Tagen. Das war natürlich sehr im Sinne von Elvis' Manager Tom Parker, da so die Produktionskosten niedrig waren.
 
Songs:
Harem Holiday; My Desert Serenade; Go East Young Man; Mirage; Kismet; Shake That Tambourine; Hey Little Girl; Golden Coins; So Close, Yet So Far.
 
 

20. FRANKIE AND JOHNNY (United Artists) 1966

mit Donna Douglas, Harry Morgan, Sue Ann Langdon
und Nancy Kovack
Regie: Frederick de Cordova

Deutscher Titel: Frankie Und Johnny
 
Handlung:
Frankie (Donna Douglas) und Johnny (Elvis Presley) singen zusammen auf einem Mississippi-Showboat, das zugleich ein schwimmender Spielsalon ist. Frankie liebt Johnny, doch seine Spielleidenschaft und die verführerische Nellie stehen zwischen ihnen. Nach dramatischen Zwischenfällen ist Frankie dann doch bereit, Johnny mit all seinen menschlichen Schwächen zu lieben.
 
Songs:
Frankie And Johnny; Come Along; Petunia, The Gardener's Daughter; Chesay, What Every Woman Lives For; Look Out, Broadway; Beginner's Luck; Down By The Riverside; When The Saints Go Marchin' In; Shout It Out; Hard Luck; Please Don't Stop Loving Me; Everybody Come Aboard.
 
 

21. PARADISE HAWAIIAN STYLE (Paramount) 1966

mit Suzanna Leigh, Donna Butterworth und James Shigeta
Regie: Michael Morre

Deutscher Titel: Südsee-Paradies
 
Handlung:
Elvis Presley spielt den Piloten Rick Richards, der auf Hawaii geboren wurde und hierhin zurückkehrt, um zusammen mit seinem Freund Danny Kohana einen Hubschrauber-Charterdienst zu gründen.
 
Der Versuch an den enormen Erfolg von "Blue Hawaii" anzuknüpfen gelang leider nicht. Obwohl Elvis wieder auf Hawaii spielte, lief der Film nicht so gut und konnte 1966 nur Platz 40 erreichen.
 
Songs:
Paradise, Hawaiian Style; House Of Sand; Queenie Washine's Papaya; Scratch My Back; Drums Of The Island; A Dog's Life; Datin'; Stop Where You Are; This Ls My Heaven.
 
 

22. SPINOUT (CALIFORNIA HOLIDAY) (MGM) 1966

mit Deborah Walley
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Sag' Niemals "Ja"
 
Handlung:
Der Sänger Mike McCoy (Elvis Presley) reist mit seiner Band durchs Land. Er genießt sein sorgenfreies, ungebundenes Leben, dem drei heiratswillige Schöne ein Ende setzen wollen. Mike singt, fährt Rennen - und verheiratet die drei Damen mit anderen Männern und kommt als Junggeselle aus der Sache heraus!
 
Songs:
Spinout; Stop, Look And Listen; Adam And Evil; All That I Am; Never Say Yes; Am I Ready; Beach Shack; Smorgasboard; l'll Be Back.
 
 

23. EASY COME, EASY GO (Paramount) 1967

mit Elsa Lancaster, Dodie Marshall, Pat Priest, Pat Harrington,
Ship Ward und Frank Mettugh
Regie: John Rich

Deutscher Titel: Seemann, Ahoi!
 
Handlung:
Elvis geht als Marinefroschmann Ted Jackson zusammen mit der Tänzerin Joe Symington (Dodie Marshall) auf Schatzsuche. Doch er findet seinen Schatz eigentlich in eben dieser Tänzerin.
 
Songs:
Easy Come, Easy Go; The Love Machine; Yoga ls As Yoga Does; You Gotta Stop; Sing You Children; l'll Take Love.
 
 

24. DOUBLE TROUBLE (MGM) 1967

mit Annette Day, John Williams und Yvonne Romain
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Zoff Für Zwei
 
Handlung:
Die junge Jill Conway (Annette Day), reich und von ihrem Onkel bewacht, verliebt sich in den Lebemann und Sänger Guy Lambert (Elvis Presley). Die Pläne ihres Onkels und die einer Schmugglerbande verstellen ihrem Glück den Weg, doch schließlich finden sie glücklich zusammen - auf einem Floß treibend, zusammen mit einer Tasche Juwelen und Liebe im Herzen.
 
Songs:
Double Trouble; Baby, lf You Give Me All Of Your Love; Could I Fall in Love; Long-Legged Girl (With The Short Dress On); City By Night; Old McDonald; I Love Only One Girl; There's So Much World to See; lt Won't Be Long (nicht in Endfassung).
 
 

25. CLAMBAKE (United Artists) 1967

mit Shelley Fabares, Will Hutchens, Bill Bixby, Gary Merith
und James Gregory
Regie: Arthur H Nadel

Deutscher Titel: Nur Nicht Millionär Sein
 
Handlung:
Der Millionärssohn Scott Heyward (Elvis Presley) spielt Rollentausch mit einem mittellosen Wasserschilehrer, um zu zeigen, dass er auf eigenen Beinen stehen kann und nicht von seinem Vater abhängig ist, der sich letztendlich als ein sehr umgänglicher Mensch herausstellt. Scott gewinnt aufgrund seiner harten Arbeit ein Bootsrennen und das Mädchen Diane Carter, das darauf aus war, sich einen Millionär zu angeln, aber dem Charme und der echten Zuneigung des vermeintlich mittellosen Scott erliegt.
 
Songs:
Clambake; Who Needs Money; A House That Has Everything; Confidence; Hey, Hey, Hey; You Don't Know Me; The Girl I Never Loved.
 
 

26. STAY AWAY JOE (MGM) 1968

mit Quentin Dean, Burgess Meredith, Joan Blondell, Katy Jurado
und Thomas Gomez
Regie: Peter Tewksbury
 
Deutscher Titel: Harte Fäuste, Heiße Lieder
 
Handlung:
Elvis spielt den Navajo-Indianer Joe Lightcloud, immer zu einem guten Streit aufgelegt - Motorradfahrer, Schürzenjäger, Rodeoreiter. Joe überredet einen örtlichen Kongressabgeordneten, ihm zwanzig Kühe und einen jungen Bullen zu überlassen, um seinen Stammesbrüdern im Reservat die Viehzucht zu ermöglichen. Bei einem von Joe veranstalteten Fest wird der Bulle von den Navajos mit einer Kuh verwechselt und geschlachtet.
Um das Geld für einen anderen Bullen aufzubringen, beginnt Joe Kühe zu verkaufen. Die komisch-katastrophalen Zwischenfälle reißen nicht ab. Schließlich soll seine Familie wegen des Verkaufs von Regierungseigentum ins Gefängnis. Doch Joe sorgt für seinen Stamm, indem er bei einem Rodeo-Wettbewerb einen wilden Bullen reitet und die Siegesprämie gewinnt.
 
Songs:
Stay Away; Stay Away, Joe; Dominique; All I Needed Was The Rain.
 
 

27. SPEEDWAY (MGM) 1968

mit Nancy Sinatra, Bill Bixby, Gale Gordon, William Schallert
und Victoria Meyerink
Regie: Norman Taurog
 
Deutscher Titel: Speedway
 
Handlung:
Der Rennfahrer Steve Grayson (Elvis Presley) sieht sich einer Steuerschuld von 100.000 Dollar gegenüber, nachdem sein bester Freund und Manager (Bill Bixby) seine Gewinne bei Pferderennen und mit luxuriösem Lebenswandel durchgebracht hatte. Steve lässt sich daraufhin von der jungen Finanzbeamtin Susan Jacks (Nancy Sinatra) begleiten, die seine Einnahmen und Ausgaben streng kontrolliert und ihm lediglich 100 Dollar pro Woche für seinen eigenen Lebensunterhalt belässt. Steve gewinnt ein großes Rennen, das große Geld und Susans Liebe .
 
Songs:
Speedway; Let Yourself Go; Your Time Hasn't Come Yet, Baby; He's Your Uncle, Not Your Dad; Who Are You?; There Ain't Nothing Like A Song; Your Groovy Self (Nancy Sinatra).
 
 

28. LIVE A LITTLE, LOVE A LITTLE (MGM) 1968

mit Michele Carey, Don Porter, Rudy Vallee, Dick Sargent
und Sterling Holloway
Regie: Norman Taurog

Deutscher Titel: Liebling, Laß Das Lügen
 
Handlung:
Der Fotograf Greg Nolan (Elvis Presley) kommt durch sein chaotisches Privatleben in berufliche Schwierigkeiten. Er verliert seinen Job bei einer Zeitung, um sodann als Werbefotograf für zwei konkurrierende Firmen zu arbeiten, die ihren Sitz im gleichen Gebäude haben. Er findet dennoch sein Happy End mit Bernice (Michele Carey), die seine Schwierigkeiten erst verursacht hatte.
 
Songs:
Almost in Love; A Little Less Conservation; Edge Of Reality; Wonderful World.
 
 

29. CHARRO! (National General Pictures) 1969

mit Ina Balin, Victor French, James Almanzar, Barbara Werle
und Solomon Sturges
Regie: Charles Marquis Warren

Deutscher Titel: Charro
 
Handlung:
Elvis spielt einen früheren Outlaw, Jess Wade, dem von einer Bande, mit der er früher geritten war, der Raub einer Kanone aus Gold und Silber angehängt wird,  die der mexikanischen Armee gehört. Jess, der "Charro" genannt wird, kann sich von dem Verdacht reinigen, rettet ein Dorf vor der Gangster-Bande und besiegt schließlich seine einstigen Kumpane.
 
Für diesen Film wurde mit dem Slogan "Ein ganz anderer Mann ... eine ganz andere Rolle" geworben. Der Zuschauer erlebt hier einen ungewaschenen, bärtigen, hartgesottenen Elvis - nach Art der zu dieser Zeit erfolgreichen ltalo-Western.
 
Songs:
Charro.
 
 

30. THE TROUBLE WITH GIRLS (MGM) 1969

mit Marlyn Mason, Vincent Price, John Carradine, Sheree North
und Edward Andrews
Regie: Peter Tewksbury

Deutscher Titel: Immer Ärger Mit Den Mädchen
 
Handlung:
Elvis spielt den ausgeschlafenen Manager einer Wander-Show in den 20er Jahren, der in diesem Geschäft aufgewachsen ist und es vom Sänger zum Manager gebracht hat. Während die Show in der Stadt Radford Center gastiert, geschieht ein Mord. Ein Mitglied der Show, Charlene (Marlyn Mason), gerät unter Verdacht und wird verhaftet. Der Show-Manager verbindet mit einer durchschlagend erfolgreichen Show die öffentliche Demaskierung des Mörders.
 
Songs:
Swing Down, Sweet Chariot; Whiffenpoof Song; Violet (Flower Of N.Y.U.); Clean Up Your Own Backyard; Signs Of The Zodiac; Almost.
 
 

31. CHANGE OF HABIT (Universal) 1969

mit Mary Tyler Moore, Barbara McNair, Jane Elliot, Leora Dana
und Edward Asner
Regie: William Graham

Deutscher Titel: Ein Himmlischer Schwindel
 
Handlung:
In der gleichen Klinik wie Dr. John Carpenter (Elvis Presley) arbeiten drei junge Nonnen, die auf Geheiß ihres Ordens aber Zivilkleidung tragen und Erfahrungen in der wirklichen Welt sammeln sollen, bevor sie ihr endgültiges Gelübde ablegen. Dr. Carpenter verliebt sich in Schwester Michelle und wundert sich über ihr distanziertes Verhalten, da er auch ihre Zuneigung verspürt. Die Nonnen haben die zu erwartenden Probleme in der Welt außerhalb des Klosters. Schließlich erhalten sie die Anordnung der Äbtissin, zurückzukehren. Kurz bevor jedoch lüften sie ihr Geheimnis und zeigen sich in ihrem Habit. Dr. Carpenter ist fassungslos, gibt aber nicht auf und besucht Michelle in ihrem Konvent. Als Dr. Carpenter bei einem Gottesdienst in der Kirche "Let us Pray" singt, sieht er Schwester Michelle. Es bleibt aber offen, wie sie sich entscheiden wird.
 
Elvis als einfühlsamer Darsteller in einem gegenwartsnahen Problemfilm der Endsechziger Jahre.
 
Songs:
Change Of Habit; Rubberneckin'; Lawdy Miss Clawdy (Elvis am Klavier); Have A Happy; Let Us Pray.
 
 

32. ELVIS-THAT`S THE WAY IT IS (MGM) 1970

Dokumentation
Regie: Denis Sanders
 
Handlung:
Eine Dokumentation über den Musiker und Sänger Elvis, der bei nichtöffentlichen Proben in MGM-Studios, in Las Vegas und schließlich auf der Bühne gezeigt wird. Die Kameras sind hautnah dabei, als Elvis sich auf sein Konzertarrangement vorbereitet und wie er sein Publikum begeistert.
 
Songs:
Mystery Train; Tiger Man; Words; The Next Stop Is Love; Polk Salad Annie; Crying Time; Love Me; That's All Right Mama; Little Sister; What'd I Say; How The Web Was Woven; Stranger In The Crowd; I Just Can't Help Believing; You Don't Have To Say You Love Me; Bridge Over Troubled Water; You've Lost That Lovin' Feelin'; Mary In The Morning; I've Lost You; Patch Lt Up; Love Me Tender; Sweet Caroline; Heartbreak Hotel; One Night With You; Blue Suede Shoes; All Shook Up; Suspicious Minds; Can't Help Falling In Love With You.
 
 

33. ELVIS ON TOUR (MGM) 1972

Dokumentation
Regie: Pierre Adidge und Robert Abel
 
Handlung:
Ein Film über seine Konzerte und Tourneen, in dem auch Elvis selbst zu Wort kommt. Den beiden Regisseuren gelang es, den King zum Sprechen zu bringen, sie holten ihn aus dem Glashaus, das Hollywood stets für ihn gewesen war: "Wir setzen nicht gern jemanden in Positur, und wir stellen nicht gerne Fragen. Daher trugen wir eine Anzahl von Fotografien aus seiner Vergangenheit zusammen und nahmen ganz einfach seine Reaktionen auf. Schließlich vergaß er das Aufnahmegerät, und wir hatten zwei gute Sitzungen mit ihm, die nicht nur den Film vervollständigten, sondern auch einiges klarstellten, was seine Person angeht".
 
Der letzte - und ehrlichste - Elvis-Film.
 
Songs:
Johnny B. Goode; C.C. Rider; Polk Salad Annie; Seperate Ways; Proud Mary; Never Been To Spain; Burning Love; Lighthouse; Lead Me, Guide Me; Bosom Of Abraham; Love Me Tender; Bridge Over Troubled Water; Funny How Time Slips Away; An American Trilogy; I Got A Woman; A Big Hunk Of Love; You Gave Me A Mountain; Sweet, Sweet Spirit; Lawdy, Miss Clawdy; Can't Help Falling In Love; Memories