Familiengeheimnis in Graceland

Ein verborgenes Kapitel aus Elvis’ Leben bildet den Ausgangspunkt für den neuen Roman „Notes from Beale Street“ von der amerikanischen Autorin Phyllis R. Dixon. Die Geschichte spielt in Memphis der 1980er-Jahre. Nach dem Tod ihrer Mutter Queenie müssen die Schwestern Suzanne und Paula ihre familiären Konflikte überwinden und sich mit ihrem Nachlass auseinandersetzen. Die beiden könnten aber unterschiedlicher kaum sein: Suzanne hat ihren Traum von einer Musikkarriere verfolgt und lebt inzwischen als Cabarett-Sängerin in Paris. Paula dagegen ist in Memphis geblieben, hat eine Familie gegründet und sich in ihrer Gemeinde engagiert. Die Entfremdung zwischen den Schwestern ist aber nie überwunden worden. Im Nachlass ihrer Mutter entdecken sie dann Tonbandaufnahmen aus einer Zeit, in der Queenie für Elvis Presley in Graceland gearbeitet hat. Ein Verleger wittert eine Geschichte, die sich zu einem Buch über den berühmten Sänger machen ließe, und möchte die Aufnahmen veröffentlichen. Während beide Schwestern dringend Geld benötigen, geraten sie in einen Konflikt darüber, ob sie die Vergangenheit ihrer Mutter öffentlich machen sollen. 

Dixon verbindet damit eine fiktive Familiengeschichte über Loyalität, Schuld und Versöhnung mit dem Umfeld eines der berühmtesten Musiker der amerikanischen Popgeschichte. Die Handlung führt auch zurück ins Tupelo der 1940er-Jahre und stellt die Frage, welche Folgen es haben kann, wenn bislang verborgene Erinnerungen ans Licht kommen.


Phyllis R. Dixon: „Notes from Beale Street“, Kensington Publishing, Sprache: Englisch, Erscheinungstermin: 23. Februar 2027, Taschenbuch, 300 Seiten, ISBN 978-1-4967-5880-4. Ein Buchcover liegt noch nicht vor.


Quelle: jpc.de


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