Elvis’ Biografie

Eigentlich kann man nichts mehr über ihn erzählen, was nicht schon erzählt worden ist. Seine Biografie liest sich wie der menschgewordene American Dream und für alle, die Elvis erst vor Kurzem für sich entdeckt haben, folgt ein kurzer Überblick über Elvis Presleys Leben und Karriere, der allen Fans und die, die es noch werden wollen, Appetit auf mehr machen soll: deshalb werden am Schluss der Kurzbiografie auch Lese-Empfehlungen gegeben! Es lohnt sich, die 42 Jahre mitzuerleben, die Elvis, der größte Entertainer des 20. Jahrhunderts, auf diesem Planeten zu Gast war! ELVIS LEBT!

 

Zahlen und Fakten

8. Januar 1935 Gladys und Vernon Presley werden in den frühen Morgenstunden Eltern von Zwillingen, wobei das erstgeborene Kind, Jesse Garon, tot zur Welt kommt und der zweitgeborene auf den Namen Elvis Aaron getauft wird. 1946 bekommt Elvis seine erste Gitarre geschenkt.

1948 ziehen Presleys von Elvis’ Geburtsstadt Tupelo, Mississippi, nach Memphis, Tennessee. 1953 besucht Elvis den Memphis Recording Service und nimmt für 4 USD seine erste Platte auf: My Happiness / That’s When Your Heartaches Begin. 1954 wird That’s All Right, Mama zu Elvis’ erstem großen Erfolg und läuft in der berühmten Radioshow Red, Hot and Blue von DJ Dewey Phillips rauf und runter. 1955 Nachdem Thomas A. Parker, der Colonel, Elvis’ Management übernommen hat, schließt Elvis seinen ersten Vertrag mit RCA Records. Die Ablösesumme von 35.000 USD sorgt für Furore, da es bis dato die höchste Summe war, die für einen solchen Vertragswechsel gezahlt worden war. 1956 war Elvis’ Schicksalsjahr: Heartbreak Hotel wird seine erste nationale Nummer 1 und seine erste Goldene Schallplatte; TV-Auftritt reiht sich an TV-Auftritt: legendär ist sein Hound Dog in der Milton Berle-Show am 5. Juni 1956; Elvis unterschreibt seinen ersten Filmvertrag und beginnt im November die Dreharbeiten zu seinem ersten Spielfilm Love Me Tender.

1957 Elvis kauft – das mittlerweile berühmteste Gebäude nach dem Weißen Haus in Washington – Graceland in Memphis für etwas mehr als 100.000 USD. 1958 beginnt Elvis seinen Militärdienst, der ihn am 1. Oktober 1958 nach Deutschland führt. Elvis ist in den Ray Barracks, Friedberg, stationiert, wohnt jedoch in der Goethestraße 14, Bad Nauheim. 1960 wird Sergeant Presley ehrenhaft aus der Armee entlassen und tritt am 12. Mai 1960 zusammen mit Frank Sinatra in der Welcome Home, Elvis-Show auf. Elvis Is Back! 1961 tritt Elvis zugunsten des geplanten Mahnmals der USS Arizona vor Pearl Harbor in einem Benefizkonzert auf Hawaii auf. Am 27. August 1965 geht für The Beatles ein Traum in Erfüllung, als sie endlich ihr Idol Elvis Presley kennenlernen dürfen: das Treffen der Musik-Legenden findet in Elvis‘ Haus am Perugia Way, in Bel Air, Los Angeles statt.

Damals, 1957,

ich war elf, schoss

aus dem Radio

Elvis Presley mit „Tutti Frutti“.

Elvis hatte mich angezündet und

ich dachte: Jetzt
ist Erdbeben ...

Udo Lindenberg

Das Image ist
eine Sache,
der
Mensch ist
eine andere.
Es ist sehr
schwer, diesem Image gerecht
zu werden

Elvis Presley

1967 Unter strengster Geheimhaltung heiratet Elvis am 1. Mai Priscilla Beaulieu im Aladdin Hotel, Las Vegas. Und am 1. Februar 1968 wird Elvis’ einzige Tochter Lisa Marie geboren. Im Juni beginnen die Aufzeichnungen für das legendäre „’68 Comeback Special“, das am 3. Dezember 1968 im amerikanischen Fernsehen gezeigt wird und schnell Kultstatus erreicht.

1969 Nach 8 Jahren Bühnenabstinenz begeistert Elvis mit seinem ersten Las-Vegas-Engagement im International Hotel. 1970 Die Dokumentation „That’s The Way It Is“ kommt in die Kinos und zeigt Elvis sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei seinen Auftritten im größten Showroom von Las Vegas. Elvis wird zu einem der Ten Outstanding Young Men gewählt, eine Ehre, die für besondere Verdienste um die USA vergeben wird und zu den höchsten Ehren dieses Landes gehört. Elvis trifft den damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Richard Nixon, im Weißen Haus. Am 28. August 1971 erhält Elvis den Lifetime Achievement Award (damals: Bing Crosby Award) der National Academy of Recording Arts and Sciences, die auch die Grammys verleiht. Vom 9. bis 11. Juni 1972 singt Elvis im Madison Square Garden in New York in vier aufeinanderfolgenden Shows vor ausverkauftem Haus. Rekord! 1973 sendet Elvis Aloha From Hawaii in die Welt und dieses Ereignis wird als eine Pioniertat in die Musikgeschichte eingehen, da es die erste Show eines Solokünstlers ist, die per Satellit weltweit ausgestrahlt wird. Am 9. Oktober 1973 werden Elvis und Priscilla in St. Monica geschieden.

„Elvis On Tour“ wird als beste Dokumentation mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Am 16. August 1977 stirbt Elvis an einem Herzinfarkt in Graceland und für einen Moment bleibt die Zeit stehen.


  • 31 Spielfilme und 2 Dokumentationen
  • Ca. 900 Songs aufgenommen
  • 1.684 Liveauftritte von 1954 bis 1977
  • Allein in den USA hat Elvis durch die Recording Industry Association
    of America (RIAA) für seine Alben
    117 Goldene-, 67 Platin- und 27 Multi-Platin- sowie für seine Singles 54 Goldene-, 27 Platin- und 7 Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten.
  • Mitglied in allen 5 Halls Of Fame (Rock ’n’ Roll, Country, Gospel, Rockabilly, Pop)

 

Leonard Bernstein: „Elvis ist die größte kulturelle Kraft des 20. Jahrhunderts. Er hat überall einen neuen Taktschlag eingeführt: in die Musik, die Sprache, die Kleidung, es ist eine ganz neue soziale Revolution ...“

Little Richard: „Er war ein Integrator, Elvis war ein Segen. Sie wollten die Schwarze Musik nicht durchlassen. Er öffnete die Tür für Schwarze Musik.“

John Lennon: „Vor Elvis gab es nichts.“

Lesetipps

Share by: